Ludwig Schieder

Instrument: Steirische Knopfharmonika

Burtseljahr: 1968

Ludwig Schieder

Ludwig Schieder

Wie sich (allerdings erheblich später) herausstellte, traten bereits in den ersten Lebensjahren aufgrund allzu dichten Heranpirschens an Zoiglmusikanten, Quetsch’nspieler etc. erste Vorschädigungen der Gehörgänge sowie deren Nervenbahnen auf.

Die Folge war, dass man mir mit 13 Jahren auf eigenes Geheiß hin einen Quetschbalg umschnallte (Papa zahlte).

Der daraus resultierende, markerschütternd durchs Elternhaus brechende Quetsch’nlärm führte dazu, daß man mir androhte,

a) den Quetschbalg aufzuschlitzen und b) mich irgendwo tief drin im Böhmerwald jenseits der tschechischen Grenze auszusetzen, um mich und mein Gedudle loszuwerden.

Ludwig Schieder-privat

Ludwig Schieder-privat

Zusätzlich wurde ich während meiner Schulzeit im Musikunterricht häufig daran erinnert, dass ich das mit der Musik besser sein lassen und mich eher mit der filigranen Feinmotorik eines Schlachters bzw. eines Maurers und Putzers befassen sollte.

Nichtsdestotrotz trotzte ich sämtlichem Gegenwind und übte im Püllersreuther Untergrund weiter…

…und übe heute noch, wobei ich mittlerweile ins schwer zugängliche Weidner Sumpfgelände namens Mooslohe als Übungsgebiet ausweichen mußte.

Nebenbei absolvierte ich auch noch ein Studium des Maschinenbaus und arbeite seither hauptberuflich in der Automobilzuliefererbranche.

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